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Weitere
Themen - Frauengeschiche
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| Frauengeschichte |
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Unartig
- Neuartig - Fremdartig
Eine
Wanderausstellung zu 2000 Jahren Frauengeschichte in Mittelfranken
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Am 8. März 2003 feierlich
in Abenberg eröffnet, wandert die Ausstellung "Unartig -
Neuartig - Fremdartig" nun durch die mittelfränkische Region,
jeweils von einem ansprechenden Rahmenprogramm vor Ort begleitet.
Die aktuellen Termine: |
24.
Januar 2004 - 21. Februar 2004:
27. Februar 2004 - 20. April 2004:
7. Mai 2004 - Ende Juli 2004:
Mitte August 2004 - Ende Oktober 2004: |
Nürnberg,
Stadtbibliothek
Erlangen, Stadtbücherei
Schnaittach, Heimatmuseum
Ansbach, Markgrafen-Museum
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Unartig
waren sie in vielen Epochen der Geschichte, die Frauen, so
die Nonnen in Engelthal, die sich gegen die Einführung
der Reformation in Franken vehement zur Wehr setzten, weil
sie ihre privilegierte Stellung in den Klöstern nicht
aufgeben wollten. Unartig waren auch die Fabrikarbeiterinnen
des 19. Jahrhunderts, die in Erlangen und Schwabach mit Streiks
und Protesten gegen schlechte Arbeitsbedingungen kämpften.
Frauen haben darüber hinaus immer wieder völlig
Neuartiges geschaffen, so die Wissenschaftlerinnen
und Künstlerinnen Nürnbergs in der Zeit der Aufklärung.
Neuartig auch die Politikerinnen der Weimarer Republik in
Fürth und Rothenburg, die erstmals als selbständig
Agierende auftraten und sich bereits aktiv für bessere
Chancen von Frauen einsetzten.
Und
letztendlich kamen immer wieder anfangs als Fremdartig
bezeichnete Menschen nach Mittelfranken, die nur allzu bald
heimisch geworden sind und ohne deren maßgeblichen Einfluss
die Geschichte der Region völlig anders aussähe:
So trugen beispielsweise die Hugenottinnen durch ihre Tätigkeit
als Gouvernanten wesentlich zur Bildung der heimischen Mädchen
bei. Doch was tatsächlich fremd ist, ist historisch
wandelbar und reine Definitionssache: Waren nicht auch die
Landfrauen, die vom Dorf auf der Suche nach besseren Arbeitsverhältnissen
in die Stadt kamen erst mal Fremde?
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Die
Ausstellung macht deutlich:
Frauen haben Geschichte gemacht, und die ist vor der eigenen
Haustüre zu finden, nämlich hier in Mittelfranken!
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Parallel
zur Ausstellung wurde von den Autorinnen Nadja Bennewitz und
Gaby Franger im ars vivendi Verlag ein Sammelband zur "Geschichte
der Frauen in Mittelfranken" Alltag - Personen und Orte
herausgegeben.
Die
Ausstellung ist ein Projekt von Frauen in der Einen Welt
e.V. in Zusammenarbeit mit der Trachtenforschungs- und
beratungsstelle des Bezirks Mittelfranken sowie dem Haus Fränkischer
Geschichte.
Das
Ausstellungsteam: Prof. Dr. Gaby Franger, Nadja Bennewitz
M.A., Evelyn Gillmeister-Geisenhof, Brigitte Korn, Elisabeth
Bala.
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Anfragen
an:
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nadja.bennewitz@fen-net.de
http://www.Bennewitz-Frauengeschichte.de |
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